Berichte, Filme, Eindrücke und Gedanken aus dem Leben der Schulseelsorge

Highlights aus dem Schulleben

Ausführliche Berichte über die Gottesdienste, Aktionen und Events an unserer Schule, an denen die Schulseelsorge mitgewirkt haben, findest Du auf den Internet-Seiten der Schulen – entweder unter

https://www.fuerstenberg-gymnasium-recke.de

oder unter

https://realschule-recke.de.

Ein paar Einblicke wollen wir aber auch hier geben; damit Erinnerung wach bleiben und Du auch einen Vorgeschmack bekommst, auf das, was bei uns in Zukunft noch möglich ist.

Frillen in Halverde

Die Frill-Saison erreicht ihren Höhepunkt: Zum Grillen & Frittieren (=Frillen) war heute eine 8. Klasse der Realschule nach Halverde eingeladen. Dort empfing Pastor van Briel nun zum fünften Mal in diesem Frühling eine Klasse von Gymnasium oder Realschule zu einem kalorienreichen und unterhaltsamen Abend. Neben Fußballspiel, Kino und Verpflegung schätzten viele Schüler die Gelegenheit, ungezwungen mit den Mitschülern (und Pastor van Briel) ins Gespräch zu kommen. Noch stehen drei weitere “Frill-Termine” vor den Sommererien an. «Es ist zwar fast unmöglich, Frittierfett zu bekommen,» so Pfarrer van Briel, «aber das ist es mir wert!»

Abitur und ZP: Nur mit Gottes Segen!

Zur Zeit schreiben unsere Abiturienten die Klausuren, danach die Realschüler der 10. Klassen die Zentralen Prüfungen (ZP), und dann stehen noch die mündlichen Prüfungen am Gymnasium an – ganz schön viel Gelegenheit, auf Gott zu vertrauen!

Deshalb brennt bei allen Prüfungen immer eine gesegnete Kerze in den Klausurräumen und hängt die Segenswunsch-Plane an der Schulfront. Deshalb wurden alle Prüflinge zu einem Segensgottesdienst mit einzelner und persönlicher Segnung eingeladen. Unnd aus diesem Grund gibt es für jeden ein Erinnerungszeichen für die Gegenwart Gottes.

Euch allen viel Erfolg, Gottes Segen und – möge ein Engel an Eurer Seite sein!

– Peter van Briel.

Die heiligen drei Tage – Empathie und Hoffnung

Ein Impuls des Schulpfarrers zum Osterfest

Das höchste Fest der Christenheit ist nicht – wie mancher vermutet – das Weihnachtsfest, sondern das Fest der Auferstehung unseres Herrn: Ostern. Das bleibt dem aufmerksamen Gottesdienstbesucher kaum verborgen – und doch gibt es ein Detail, das selbst eifrige Kirchgänger übersehen können.

Nur wer aufpasst, wird bemerken, dass am Gründonnerstagabend ein Gottesdienst eröffnet wird, der erst in der Osternacht seinen Abschluss findet. Am Gründonnerstag beginnt der Abendmahlsgottesdienst nämlich mit Kreuzzeichen und Begrüßung, aber es fehlt der Abschluss und Segen. Am Karfreitag wird das Gedenken zum Sterben und Tod Jesu weder eröffnet noch abgeschlossen; und selbst die Osternacht beginnt ganz unvermittelt mit der Segnung des Feuers. Erst am Ende dieser Nacht wird ein feierlicher Segen gesprochen und mit dem «Halleluja» der Drei-Tage-Gottesdienst beendet.

Das ist wichtig! Denn Ostern umfasst das ganze Geschehen, ist immer eine Einheit von Leiden, Sterben, Tod und Auferstehung. Würden wir nur das Leid betrachten – welchen Trost würde das bringen? Den  Menschen im Krieg, in der Krankheit, als Opfer von Gewalt und Verbrechen wäre es nur ein schwacher Trost, von einem Gott zu reden, der auch gelitten hat – und gescheitert ist.

Auch ein Ostern, dass sich nur an der Herrlichkeit des auferstandenen Jesus erfreut, ist weltfremd; ja vielleicht sogar arrogant: «Ja sicher leidet ihr, aber schaut doch: Jesus lebt! Er ist auferstanden!» Mir würde mit einem so halbierten Osterfest angesichts des Leids in der Ukraine das «Halleluja!» im Halse stecken bleiben.

Erst in der Einheit der drei Tage verbinden sich beide Teile zu einer unglaublichen Botschaft der Empathie («Ja, Gott kennt Euer Leid, er hat es selbst durchlitten und ist auch jetzt bei Euch in Eurer Not!») und der Hoffnung: «…und er hat das Leid überwunden! Er ist nicht im Tod geblieben. Er hat Euch und uns allen einen Weg gebahnt!» Ostern schenkt uns nicht eine billige Freude aus Wolkenkuckucksheim – sondern eine teuer erkaufte Freude durch das Leid dieser Welt hindurch. Für Jesus. Für die Menschen in der Ukraine und allen Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt. Und auch für Dich und mich. Halleluja!

Euch allen – Schülern, Eltern, Lehrern, Angestellten und allen Familien – Frohe Ostern!

Peter van Briel

Eine Kerze für den Frieden

Frieden! – Hier, in der Ukraine, auf  der ganzen Welt …
… dafür entzünde ich eine Kerze.

Immer in den großen Pausen können alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Realschule ihre Ängste und Wünsche zum aktuellen Krieg in der Ukraine loswerden. Einfach eine Kerze «entzünden», indem ihr sie anmalt, all eure Gedanken dazuschreibt und diese an die dafür vorgesehene Stellwand in der Aula heftet.

Aschermittwoch ’22: Einsatz für den Frieden

Im Rahmen von sechs Aschermittwochsgottesdiensten haben die Fürstenberger die Fastenzeit begonnen. Schulpfarrer Peter van Briel erachtete es als ein Geschenk, dass in der schwierigen Zeit, unmittelbar nach dem Beginn des Einmarsches Russlands in die Ukraine, der Aschermittwoch uns Möglichkeiten aufzeigt, aktiv zu werden. «Die größte Belastung ist in Krisenzeiten oft, selber ohnmächtig zu sein». Gottseidank gibt es die Fastenzeit, die mit Aschermittwoch beginnt!

Fastenaktion 2022: Sammeln für die Tafel

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die Fastenzeit hat begonnen, die dieses Jahr einen besonderen Charakter hat: Wir fasten nicht nur, weil wir den Frieden mit Gott finden wollen – sondern auch, weil es Krieg gibt in Europa. Menschen brauchen unsere Hilfe.

Wie auch in den Jahren zuvor, wollen wir den SkF in Ibbenbüren bzw. die Tafel unterstützen. Einige Schüler und Schülerinnen der EF haben sich bereit erklärt, die Aktion zu organisieren und geben Euch an dieser Stelle demnächst Näheres bekannt. Damit helfen wir den Menschen hier vor Ort – die Spenden gehen direkt nach Ibbenbüren und von da an bedürftige Menschen. Darunter werden in dieser Zeit sicherlich auch Flüchtlinge aus der Ukraine sein.

Ab dem 7. März beginnt die Sammlung in Euren Klassenräumen; bis dahin dürft Ihr gerne schon einmal euren Kleiderschrank durchforsten oder überlegen, welche (haltbaren!) Lebensmittel oder gut erhaltene Kleidung Ihr nicht mehr benötigt.

Beten für die Ukraine

Damit haben wir nicht wirklich gerechnet: Es herrscht Krieg, und das in Europa. Bei uns vor der Haustüre. Das macht manchem von uns mehr Angst, als uns allen lieb ist.

So haben wir heute den Unterricht an Gymnasium und Realschule mit einem Friedensgebet begonnen und einen Ort errichtet, an dem wir unsere Bitten um Frieden vor Gott bringen können.

An der Gebetsstelle liegt auch ein Ringbuch aus, in dem die SchülerInnen ihre Bitten, Ängste und Hoffnungen schreiben können.

Aschermittwochs-Gottesdienste

Nachdem wir versucht haben, zu Weihnachten wieder klassenübergreifende Gottesdienste anzubieten, die im letzten Augenblick dann doch abgesagt wurden, scheint es nun zu Aschermittwoch endlich so weit zu sein, dass wir große Gottesdienste feiern können – auch wenn wir damit klein anfangen.

Anstelle der sonst üblichen zwei Gottesdienste (einer für die Realschule, einer fürs Gymnasium) finden dieses Jahr 6 (!) Gottesdienste statt; in keinem Gottesdienst sind mehr als sieben Klassen anwesend – maximal 240 SchülerInnen.

„Alles hat seine Zeit“ – Verabschiedung von Ina Gronenberg und Michael Kamlage

Gott handle nur durch Menschen, indem er sich unseres Verstandes, unseres Herzens und unserer praktischen Fähigkeiten bediene. Und dieses Handeln sei bei Gronenberg und Kamlage weder pompös noch spektakulär gewesen, blickte der ehemalige Leiter der Schulpastoral des Bistums Münster zurück. Der feierliche Wortgottesdienst anlässlich der Pensionierung des Schulleiters und der Oberstufenkoordinatorin stand unter dem Leitwort „Alles hat seine Zeit“ aus dem Buch Kohelet (vgl. Koh 3,1).

«Raum der Stille» ist wieder geöffnet

Schule ist laut, manchmal hektisch, gelegentlich chaotisch. Wenn Dir das alles zuviel wird, komm doch in die Arche! Einmal in der Woche öffnen wir unseren Gottesdienstraum allein zum Ausruhen. Du kannst dann zur Ruhe kommen, nichts tun, runterfahren!

Dazu bist Du (also alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen) jeden Donnerstag in der zweiten großen Pause herzlich in die Arche eingeladen.

Um wirklich abschalten zu können, sollen Handys draußen gelassen werden – drinnen erwartet alle Ruhesuchenden ein Raum der Stille, Kerzenschein und leise Musik. Wenn Du magst, kannst Du auch gerne selbst eine Kerze entzünden.

Programm der Schulseelsorge für 2022

In einem Flyer zur Schulseelsorge werden (ungefähr) einmal jährlich die einmaligen Angebote und die wiederkehrenden Veranstaltung vorgestellt – jeweils mit den Verantwortlichen, den Terminen und Kontaktmöglichkeiten.

Vor allem einmalige und außergewöhnliche Angebote (davon gibt es immer welche) sollen so rechtzeitig die Aufmerksamkeit nicht nur der Schüler und Schülerinnen, sondern auch der Eltern und an der Schule Interessierter wecken.

Vorweihnachtlicher Gottesdienst 2021

Was für ein Jahr liegt hinter uns! Zu Beginn waren wir noch alle im Lockdown, Unterricht fiel aus – und vielen von uns die Decke auf den Kopf. Im Sommer haben wir gedacht, das Schlimmste wäre vorbei – und doch hat uns Corona wieder eingeholt. Wir haben Hoffnung – aber auch so langsam keine Kraft oder Lust mehr.

Deshalb wollen wir uns dieses Jahr vor Weihnachten ein wenig entspannen. Der Gottesdienst heute ist besonders kurz – und besteht fast nur aus Musik.

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