Erster Gottesdienst der 5. Klassen – 2025

Erster Gottesdienst der 5. Klassen – 2025
Begrüßungsgottesdienst für die neuen Fünftklässler der Fürstenbergschulen

Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst in der Aula der Fürstenbergschulen sind die neuen Fünftklässler der Fürstenberg-Schule in ihr erstes Schuljahr gestartet. Schulpfarrer Peter van Briel begrüßte die neuen Klassen  gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften.

Schülerinnen und Schüler berichteten von ihren ersten Tagen an der großen Schule – von weiten Gängen, vom beinahe falschen Bus und von vergessenen Büchern. „Am Anfang war vieles neu und etwas chaotisch, aber wir haben gemerkt, dass sich Probleme lösen lassen, wenn man Hilfe annimmt und zusammenhält“, sagten sie. Sie hoben hervor, wie wichtig gegenseitige Unterstützung ist: „Wir sind alle verschieden und haben unterschiedliche Stärken.Gemeinsam schaffen wir die neuen Herausforderungen.“

Predigt von Pfarrer van Briel

Pfarrer van Briel griff die Erfahrungen der Kinder auf: „Gott schickt uns manchmal andere Menschen, die uns helfen. Sie sind wie kleine Geschenke Gottes – Menschen, die füreinander da sind.“ Jeder habe von Gott Talente und Aufgaben bekommen: „Wir sind von Gott auserwählt, anderen beizustehen und uns gegenseitig zu tragen.“

Im Mittelpunkt stand das Bild des Drachens: Jede Klasse hatte einen großen Drachen gestaltet, dessen langer Schwanz aus vielen kleinen Papierfliegen bestand – für jedes Kind einer. „Ein Drachenschwanz wirkt erst schwer, aber wenn alle zusammenhalten, merken wir, wie wichtig jeder Einzelne ist. So bleibt der Drache in der Spur und kann fliegen“, erklärte van Briel.

Er erzählte auch vom eigenen Durchhalten beim Orgelunterricht und von einem Kind, das mit einem Drachen den ersten Faden über die Niagarafälle spannte, um dort eine Stromleitung zu verlegen: „Wir brauchen eure Ideen und euren Blick auf die Welt. Ihr könnt Dinge bewegen und verändern. Danke, dass es euch gibt!“

Gemeinschaft zum Schulstart

Die Schüler baten in den Fürbitten für einen guten Schulstart, Eltern, Lehrkräfte, Partner in Tansania und Kinder in Kriegsgebieten. Zum Schluss des Gottesdienstes dankte sie für Unterstützung und Freude auf Neues. Zum Schluss sang die Gemeinde im Wechsel „Halleluja … preiset den Herrn“.

Nach dem Gottesdienst frühstückten die Fünftklässler mit ihren Eltern und Klassenlehrern an verschiedenen Orten und feierten so in entspannter Atmosphäre ihren Start an der Fürstenberg-Schule.

 

 

 

 


5-er – Begrüßungsgottesdienst am 26. / 27. September 2025

Freitag 15.9., 16.30 Uhr Realschule; Samstag, 16.9., 9.00 Uhr Gymnasium
Ablauf

Lied: Eingeladen zum Fest des Glaubens (1) – Strophen 1 + 2

Begrüßung: «Um sich vom Wind erheben zu lassen, braucht es eine gute Balance aller» 5a1/5b: Alleine werden wir von einem Wind nur umhergewirbelt. Erst wenn wir zusammen einen Drachenschwanz bilden – also eine Gemeinschaft – kann es aufwärts gehen.

Gebet: Messbuch

Anstelle der Lesung: «Was uns verbindet» 5a2/5c: Beim Drachenschwanz gibt es eine Schnur, die uns verbindet. In Wirklichkeit ist es aber keine echtes Band, sondern die gute Verbindung untereinander.

Lied: Wir feiern heut ein Fest (4), Strophen 1 – 4

Evangelium / Predigt

Lied: Laudato Si (162), Strophen 1.6.7

Fürbitten: «Das ganze Leben kann ein Fest sein!» 5a3/5d: Wir gehören nicht nur zu dem Drachen, der unsere Klasse ist. Wir können viele Gemeinschaften bilden: Im Verein, in der Familie, im Freundeskreis. Für diese Gemeinschaften wollen wir beten – auch für die, die weit weg sind und unsere Hilfe brauchen (z.B. in Tansania).

Gabenbereitung: Wenn das Brot, dass wir teilen (168), Strophen 1 – 4

Heilig-Lied: Heilig, ja heilig (56), Strophen 1 + 2

nach der Kommunion: «Über den Wolken – wie schön es ist, zu fliegen» 5a4: So können wir uns also von Gottes Geist erheben lassen – und hoffentlich Vieles auf unserem Flug erleben!

Schlussgebet – Segen

Schlusslied: Hallelu-, hallelu-, hallelu-, halleluja! Preiset den Herrn! (255)

 


Einstieg

(Michael)
Ich habe am ersten Schultag meinen Bus nicht gefunden, aber unsere Paten haben uns dann geholfen, den richtigen Bus zu finden.

(Emilia)
Die schule ist richtig cool und ich habe schon viele neue Freunde gefunden.

(Amira)
Jeden Tag sehe ich in der Schule neue Geischter, die ich bisher noch nicht gesehen habe.

(Til)
Das Schulgebäude ist ganz schön groß, aber durch die Schulrallye mit den Paten habe ich einen guten Überblick bekommen.

(Rana)
Ich habe mich in der Pause auch schon einmal verlaufen, aber nach einer kurzen Zeit habe ich mich wieder an den Weg erinnert.

(Tia)
Ich war zuerst schüchtern und hatte Angst, aber zum Glück kannte ich jamnden an der Schule, der mir geholfen hat, die Angst zu überwinden.

 


Anstelle der Lesung (5c)

 

(Beatrice und Lucy)
Wir ergänzen uns, denn ich weiß schon, wo der Wasserspender ist /und ich zeige dir, wo die Mensa ist.

(John und Jenna + Pate)
Wir helfen uns gegenseitig, wenn wir mal nicht weiter wissen./ Aber manchmal fragen wir auch die Paten. / Und wir helfen gerne weiter!

(Jana und Jule)
Wir sind ein gutes Team. Ich bringe die Sachen zum Spind / und ich räume den Platz auf.

(Phil)
Mir wurde geholfen, als ich den Weg zum Bio-Raum nicht finden konnte.

(Louis)
Die Paten haben mir gezeigt, in welchen Bus ich einsteigen muss.

(Emily und Neele)
Wir haben uns schon gut kennen gelernt und dabei Dinge erfahren, die wir vorher nicht wussten. Ich bin eine gute Fußballerin / und ich mag Hunde, genau wie du.

 

 


Evangelium

 

Aus dem + heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sagte Jesus:
Bleibt in mir und ich bleibe in euch.
Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann,
sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt,
so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt.

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht;
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben,
dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.

Mein Vater wird dadurch verherrlicht,
dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Wie mich der Vater geliebt hat,
so habe auch ich euch geliebt.
Bleibt in meiner Liebe!

Wenn ihr meine Gebote haltet,
werdet ihr in meiner Liebe bleiben,
so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe
und in seiner Liebe bleibe.

Dies habe ich euch gesagt,
damit meine Freude in euch ist
und damit eure Freude vollkommen wird.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

 

 


Fürbitten

(Thilo)
Guter Gott, wir bitten dich, dass wir in unserer Klasse immer freundlich zueinander sind und respektvoll miteinander umgehen.

(Jonas)
Guter Gott, wir bitten dich, dass wir uns gegenseitig unterstützen und helfen.

(Amelie)
Guter Gott, wir bitten dich, dass wir neue Freundschaften schließen und sie lange bestehen bleiben.

(Emma A.)
Guter Gott, wir bitten dich, dass wir auf alle Mitschülerinnen und Mitschüler zugehen und jeden einbeziehen.

(Sophia, Marie)
Guter Gott, wir bitten für unsere Eltern, dass sie uns mit guten Ratschlägen in schwierigen Situationen zur Seite stehen und uns immer unterstützen.

(Bjarne)
Guter Gott, wir bitten für die Kinder auf der ganzen Welt, dass sie alle die Möglichkeit bekommen, einer Schulgemeinschaft angehören zu können.

(Florian, Levi)
Guter Gott, wir bitte für eine Gemeinschaft aller Länder der Welt, lass sie friedlich miteinander umgehen.

 

 


Einstieg (5a1) – Meine ersten Erfahrungen in der Schule

 

(Raphael S.)
Ich fand die Schule am ersten Tag sehr groß. Die Gebäude sind riesig und verwirrend.

(Leni)
Einmal habe ich mich verlaufen, aber Maila und Luana haben mir geholfen und mir den Weg gezeigt.

(Tilda)
Ich bin am Anfang fast in den Schale-Bus eingestiegen, aber Louisa hat mich gerettet.

(Romy)
Ich habe einmal mein Buch für die Lesezeit vergessen. Zum Glück hat Lisa mir dann ihr Buch geliehen.

(Lias)
Ich habe in der neuen Klasse fast niemanden gekannt, aber dann hat Anton mich in der Pause zum Mitspielen eingeladen.

 


Anstelle der Lesung (5a2) – Wir können uns aufeinander verlassen. Wir sind ein gutes Team

(Emma)
Beim Drachenschwanz gibt es eine Schnur, die uns verbindet. In Wirklichkeit ist es
aber kein echtes Band, sondern die gute Verbindung untereinander. Auch wir, die
Klasse 5a2, sind miteinander verbunden.

(Luisa)
Wir ergänzen uns, weil wir verschiedene Talente haben. Zum Beispiel kann ich gut
Fußball spielen und Moritz kann gut schwimmen. Wir ergänzen uns, denn das stärkt
unsere Gemeinschaft.

(Annika)
Es ist uns wichtig, dass wir uns gegenseitig helfen. Wir helfen uns, wenn jemand aus
unserer Klasse geärgert wird oder wenn sich jemand unwohl fühlt. Wir helfen uns,
wenn wir etwas nicht verstehen. Ich bin mir sicher, dass unsere Klasse eine tolle
Gemeinschaft wird!

(Sam)
Auch andere Menschen aus der Schulgemeinschaft haben uns in den ersten Wochen
unterstützt. Mir wurde geholfen, als ich mich verletzt habe und als ich nicht wusste,
wo mein Klassenraum ist.

(Bennet)
Die Paten haben uns gezeigt, an welcher Bushaltestelle wir einsteigen müssen, um
nach Hause zu kommen. Außerdem haben sie uns die Schule gezeigt und jetzt kennen
wir uns besser aus.

(Romeo)
Ich freue mich auf das neue Schuljahr, weil es viele neue Herausforderungen geben
wird. Unser Motto soll uns dabei begleiten:
„Ich kann dies und du kannst das und gemeinsam schaffen wir das!“

 

 


Fürbitten (Klasse 5a3)

 

(Hanna)
Lieber Gott,
wir bitten dich, dass alle 5.-Klässer und 5.-Klässlerinnen einen guten Start an der
neuen Schule haben.

(Jette)
Guter Gott,
wir beten für alle Eltern und Familienmitglieder, dass sie immer genug Kraft
haben, um uns zu unterstützen.

(Lina)
Lieber Gott,
wir beten für alle Lehrerinnen und Lehrer und die gesamte Schulgemeinschaft.
Lass uns ein tolles neues Schuljahr haben.

(Michael)
Lieber Gott,
wir bitten für alle Menschen in Tansania, dass wir ihnen mit unseren Spenden
helfen können.

(Robert)
Lieber Gott,
wir bitten für alle Kinder in Kriegsgebieten, dass der Krieg aufhört und dass alle
ganz normal und ohne Sorge zur Schule gehen können.

 

 


Danksagungen (5a4)

 

(Konstantin)
Wir danken für alle, die uns dabei helfen, in das neue Schuljahr zu starten und sich auf dieser neuen großen Schule zurechtzufinden.

Nora
Ich bin den vier Paten besonders dankbar, dass sie uns alles gezeigt haben und uns begleitet haben, zum Beispiel bei dem Klasse-werden-Tag.

Hege
Wir freuen uns auf die Klassenfahrten, zum Beispiel zum Tierpark Thüle, weil wir dadurch eine noch bessere Klassengemeinschaft bekommen können.

Jasper
Wir werden bestimmt viel Freude haben, wenn wir auf dem Schulspielplatz und in der Aula gemeinsam spielen.

Louis
Ich danke auch Gott dafür, dass er uns auf dem Schulweg belgeitet und uns an dieser Schule beschützt.